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Was zieht man im Swingerclub an?

Zwei Outfits: eins bis zur Garderobe, eins danach. Dessous, was Männer oft falsch machen, Mottoabend. Die Hausregeln entscheiden, nicht die Suche.

Dunkle Seide in Falten, ein Kleiderbügel, warmes Licht

Die Suche ist selten Modeinteresse. Es ist die Angst, an der Tür falsch auszusehen oder im Spielbereich wie vom Sport zu kommen. Die kurze Antwort: Du brauchst oft zwei Outfits. Eins bis zur Garderobe. Eins danach.

Die Hausregeln des Clubs zählen mehr als jeder Ratgeber. Was folgt, sind übliche Muster in Deutschland, keine Garantie für Freitag.

Dunkle Garderobenstange über die volle Breite, Mantel, Seidenstück, Jackett, weinroter Vorhang
Die Straßenkleidung bleibt an der Stange. Was du nach dem Spind trägst, ist der eigentliche Dresscode.

Zwei Outfits: Anreise und Club

Nach dem Bezahlen ziehen sich Gäste in der Umkleide um oder aus. Die Straßenkleidung bleibt im Spind. Im Club selbst ist in weiten Teilen Mitteleuropas, Nordeuropas und Nordamerikas ein Club-Outfit üblich: Dessous, nicht die Jeans vom Parkplatz.

In Italien, Frankreich und Spanien bleibt die Kleidung häufiger an, bis es in den Spielbereich geht. Wer in Deutschland ausgeht, plant eher den Wechsel.

Was Frauen typischerweise tragen

Dessous, Kleid, Corsage, Rock. Im Barbereich mancher Häuser eher Abendgarderobe als nur Unterwäsche. Haut zeigen ist nicht die Pflicht. Gepflegt wirken, und zum Haus passen, schon.

Was Männer typischerweise tragen

Männer haben weniger Standard. Hemd und dunkle Hose sind an der Tür ein sicherer Look. Nach dem Umziehen eine bessere Unterwäsche als die vom Alltag. Gerippte Baumwolle, das klassische Feinripp-Unterhemd, gilt in der Szene als verpönt.

Trainingsanzug, kariertes Alltagshemd, weißes Rippenunterhemd, nur ein Handtuch um die Hüfte: in mehreren Häusern ausdrücklich unerwünscht.

Drei Stillleben: Wollmantel und Schuh, dunkle Seide, schwarzes Leder und Lack
Von links: Anreise, Club-Outfit, Mottoabend. Drei Lagen, eine Suche.

Was oft nicht durch die Tür kommt

Manche Clubs wollen, dass die Bar wie ein gepflegtes Restaurant aussieht: Hemd, lange Hose, keine Jeans, keine Turnschuhe, solange du dort sitzt. Der Savannah bei Leipzig schreibt das so. Andere Häuser, etwa das Avarus in Berlin, erlauben dunkle Shorts und ein anständiges Oberteil, lehnen Jeans, weiße Rippenunterwäsche und das Handtuch als einzige Kleidung aber ab.

Das ist kein Bundesgesetz. Es ist Hausrecht. Wer unsicher ist, liest die Clubseite, bevor der Koffer gepackt wird.

Mottoabend

Lack, Leder, FKK, Bi: an diesen Abenden ist das Thema oft Pflicht, nicht Deko. Ein Alltagshemd erfüllt einen Latexabend nicht. Steht kein Motto, reicht das übliche Club-Outfit. Leichte Fetischkleidung ist in vielen Häusern auch ohne Motto willkommen.

Schuhe, Tasche, Handy

Wertsachen und das Handy gehören in den Spind. Viele Häuser untersagen Fotos. Schuhe: was der Club schreibt. Steht nichts, nimm etwas, das du auch ausziehen kannst.

Was du vorher prüfen solltest

  • Steht ein Dresscode auf der Clubseite?
  • Ist es ein Mottoabend, und ist das Thema Pflicht?
  • Hat die Bar strengere Regeln als der Spielbereich?
  • Gibt es Spinde und eine Umkleide?
  • Jeans, Turnschuhe, Sportkleidung: erlaubt oder nicht?

Fehlen diese Punkte, schreibt, bevor ihr anreist. Kleidung klärt sich zu Hause leichter als an der Tür.

Clubs im Verzeichnis

Adressen findest du unter Swingerclubs. Wie der erste Abend typischerweise abläuft, steht in einem eigenen Text. Der Dresscode auf der Betreiberseite gilt vor jeder Packliste.

Häufige Fragen

Was zieht man im Swingerclub an?

Oft zwei Outfits: Straßenkleidung bis zur Tür, Club-Outfit nach dem Spind. In Mitteleuropa sind das meist Dessous, nicht die Jeans aus dem Parkplatz.

Brauche ich zwei Outfits?

In Deutschland in der Regel ja. Gäste ziehen sich in der Umkleide um oder aus. Die Straßenkleidung bleibt im Spind. In Italien, Frankreich und Spanien bleibt die Kleidung häufiger an, bis es in den Spielbereich geht.

Was ziehen Männer an?

Hemd und dunkle Hose sind an der Tür ein sicherer Look. Nach dem Umziehen etwas anderes als die Alltagswäsche. Gerippte Baumwolle gilt in der Szene als verpönt. Nur ein Handtuch um die Hüfte geht in mehreren Häusern nicht.

Sind Jeans erlaubt?

Kommt aufs Haus an. Manche Clubs lassen Jeans und Turnschuhe im Barbereich den ganzen Abend nicht zu. Andere sind lockerer. Die Clubseite entscheidet, nicht die Suche.

Muss ich Dessous tragen?

Nein, aber in deutschsprachigen Clubs ist das das übliche Club-Outfit. Manche Bars wollen zuerst Abendgarderobe. Haut zeigen ist nicht die Pflicht. Aussehen, als gehörtest du hin, schon.

Was gilt am Mottoabend?

Lack, Leder, FKK, Bi: das Thema ist oft Pflicht, nicht Deko. Ein Alltagshemd erfüllt einen Latexabend nicht. Steht kein Motto, reicht das übliche Club-Outfit.

Wo prüfe ich das für meinen Club?

Auf der Betreiberseite: Dresscode, Motto, ob Bar und Spielbereich verschiedene Regeln haben, ob es Spinde gibt. Steht nichts, frag nach, bevor du packst.

Quellen

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